
Am Samstag stand unser letzter Auswärtsspieltag des Jahres in Spremberg an.
Im 1. Spiel trafen wir auf die jungen Nachwuchstalente des SC Potsdam IV.
Den Start des 1. Satzes verschliefen wir leider komplett. Eine instabile Annahme verwehrte uns den Spielaufbau und viele Eigenfehler führten zu einem deutlichen 9:25-Satzverlust.
Auch im 2. Satz fanden wir immer noch nicht ins Spiel und verloren diesen 20:25.
Im 3. Satz lief es dann endlich etwas besser und wir kamen ins Spiel. Doch plötzlich hatte der Gegner beim Stand von 24:21 Matchball. Wir konnten diesen jedoch erfolgreich abwehren und mit einer starken Aufschlagserie und geschlossenem Kampfgeist, das schon bereits verloren geglaubte Spiel drehen und den Satz mit 26:24 für uns entscheiden.
Im 4. Satz zeigten wir mit neuem Selbstbewusstsein was eigentlich in uns steckt und gewannen diesen souverän mit 25:17.
Dann ging es ab in den Tiebreak - es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen, mit besserem Ausgang für uns. Wir konnten den 5. Satz mit 15:13 für uns entscheiden und gewannen das Spiel trotz 0:2 Rückstand noch mit 3:2.
Fazit: Nach einem holprigen Start haben wir Charakter gezeigt, die Ruhe bewahrt und das Match noch gedreht. Das Team bewies letztlich, dass in uns mehr steckt, als der Auftakt vermuten ließ.
Im 2. Spiel mussten wir uns gegen den Gastgeber KSC ASAHI Spremberg beweisen.
Leider missglückte uns auch hier wieder der Start in den 1. Satz. Spremberg zeigte sich dagegen konstant und wir mussten den Satz mit 24:26 abgeben.
Ab dem 2. Satz fanden wir dann wieder halbwegs in unsere Form zurück. Eine gute Abwehrarbeit legte das Fundament und ein variables Angriffsspiel brachte uns den Satzgewinn mit 25:16.
Auch Satz 3 und 4 konnten wir souverän für uns entscheiden und damit 3 wichtige Punkte einfahren.
Auch wenn es definitiv nicht unser bester Spieltag war und unser Trainer Christian am Spielfeldrand, trotz Unterstützung von Spike 🐊, sehr gefordert war - wir haben als Team zusammengehalten.
Wir verabschieden uns als Tabellenerster ins neues Jahr 😊
Mit von der Partie war Maskottchen Spike, das goldene Krokodil, das an der Seitenlinie für zusätzliche Motivation sorgte und symbolisch für den Biss steht, mit dem die Wildauer Damen im neuen Jahr weiter Richtung Tabellenspitze angreifen wollen.